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Linguistische Wahlkampfanalysen

Der öffentliche Sprachgebrauch und die politische Kommunikation stellen für die Sprachwissenschaft ein Fenster zu gesellschaftlichen Diskursen, Überzeugungen und Aushandlungsprozessen dar. Insbesondere in Wahlkämpfen wird sprachliche und bildliche Überzeugungsarbeit geleistet. Wichtige Texte und Kommunikationsformen während des Walkampfs sind Wahlprogramme, Wahlplakate und Slogans sowie Social Media und Fernsehauftritte.

Studierende aus den Masterstudiengängen Germanistik der Universität Trier und der Otto-von-Guericke-Universität Mageburg haben in Seminaren zur „Wahlkampfkommunikation“ (Trier) bzw. zur „Linguistischen Wahlbeobachtung“ (Magdeburg) die mediale Inszenierung der fünf aussichtsreichsten Parteien im Bundestagswahlkampf und im Landtagswahlkampf Sachsen-Anhalt 2021 beobachtet und analysiert. Geleitet wurden die Trierer Seminare von David Römer und das Magdeburger Seminar von Kersten Sven Roth und Kristin Kuck. Die Seminare präsentieren ihre Ergebnisse auf Blogs und wissenschaftlichen Postern und stellen die Arbeiten der Studierenden auf dieser Website zur Verfügung.

Anlass für diese Präsentation ist die diesjährige Wahlkampfsprachetagung der AG Sprache in der Politik e.V., die vom 8. bis 10. September an der Universität Trier stattfindet. Ergänzend zum Präsenzprogramm, in dem es um die sprachlichen Mustern und rhetorischen Strategien der Parteien im Bundestagswahlkampf 2021 geht, sind die Blogs zum Bundestagswahlkampf und Poster zum Landtagswahlkampf der AfD, der CDU, der FDP, der GRÜNEN, der LINKEN und der SPD hier veröffentlicht. Die Poster können als PDF-Version heruntergeladen werden. Wie die Blogs stellen sie jeweils einzelne Aspekte verschiedener Parteien vor, die während des Wahlkampfes von den Studierenden als relevant betrachtet wurden.

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